projektfilme

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cva 2015-2017

Korsakow-Film „Bilder machen“

Die TeilnehmerInnen des Masterschwerpunkts Curriculum Visuelle Anthropologie (CVA) 2015-2017 realisierten ihre Filmarbeit im Rahmen des Projekts „Bilder machen“. Die Studierenden videografierten jeweils Personen bzw. Personengruppen bei der Ausübung ihrer visuellen Praktiken. Das Forschungsziel bestand darin, sich für bestehende Normen, Vorbilder sowie das sensorische Instrumentarium, in das die bilderstellenden Praxen eingebettet sind, zu sensibilisieren. Um Kohärenzen, aber auch Disparitäten quer zu den verschiedenen Bildprozessen kenntlich machen zu können, fiel die Entscheidung, eine Vielzahl kurzer Videoclips zu erstellen. Diese wurden mit Hilfe der Software „Korsakow“ des Filmemachers und Künstlers Florian Thalhofer in einer interaktiven Online-Plattform zusammengeführt. Der Korsakow-Film „Bilder machen“ sowie die Projektwebsite, in die der Film eingebettet ist, finden sie hier.


cva 2013-2015

Die Klimaritter

Michael Schlorke / 2015 / 41 Min.

Der Film verhandelt aus vier Perspektiven Aktivitäten innerhalb und außerhalb des aktuellen Göttinger “Masterplans 100% Klimaschutz”. Zwei Klimaschutzmanagerinnen der Stadt, der Leiter des school_lab der Deutschen Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt, ein Aktivist der Gruppe JANUN Göttingen und eine Einzelaktivistin des PermaKulturRaum-Projekts verfolgen dabei ganz unterschiedliche Ansätze, der wachsenden Dringlichkeit zu begegnen, überregionale Klimafolgen abzuwenden. Dabei stellt sich immer wieder die Frage, ob das nachhaltige Handeln von Einzelnen oder Initiativen angesichts struktureller Hemmnisse, die in eine ungewisse Zukunft weisen, überhaupt etwas zu bewegen vermag.

Screenings

  • Greenmotions Filmfestival, Freiburg, 2015
  • 3. Nacht des Wissens, Göttingen, 2017

Wind ums Rad

Tamara Muskhelishvili, Judith Schein, Ute Seitz / 2015 / 42 Min.

„Stoppt den Größenwindwahn“ – mit markanten Slogans wie diesen wirbt die Bürgerinitiative Barterode/ Esebeck für ihren Kampf gegen Windkraftanlagen, die unweit der beiden nahe Göttingen gelegenen Dörfer errichtet werden sollen. Wie in vielen anderen Orten, stößt auch hier der Ausbau der Windenergie, der immer wieder als eine wichtige Antwort auf die Klimaerwärmung gepriesen wird, auf organisierten Widerstand. Mitten in dieser komplexe Gemengelage aus Natur- und selbsternannten Heimatschützer_innen, kooperationswilligen Grundstückseigner_innen, Expert_innen und Energiekonzernen, geht der Film der Frage nach, wie sich das Alltagsleben in kleinen Gemeinden und Dörfern durch den Kampf um das Pro und Contra der Windenergie verändert hat.

Screenings

  • Greenmotions Filmfestival, Freiburg, 2015
  • 4. Marburg International Ethnographic Film Festival 2015
  • 3. Nacht des Wissens, Göttingen, 2017

A-Klimatisiert

Alena Nannen, Audrone Petrauskaite / 2015 / 40 Min.

In loser Anknüpfung an das Genre dokumentarischer Selbstversuche haben die Filmemacherinnen ein Experiment durchgeführt: Vier Wochen lang ein möglichst klimaneutrales Leben führen. Ihre Erlebnisse haben sie in einem Videotagebuch festgehalten. Aus dessen Einträgen sowie aus Meinungen von Umwelt-, Verkehrs- und Ernährungsexpert_innen, die Auskunft über die Schwierigkeiten aber auch Chancen geben, den eigenen Alltag nach Gesichtspunkten der Klimaneutralität zu gestalten, entfaltet der Film vielfältige Ideen, wie es möglich sein könnte, den eigenen ökologischen Fußabdruck zu minimieren.

Screenings

  • Klimaschutzworkshop des Landkreises Göttingen, 2015
  • 3. Nacht des Wissens, Göttingen, 2017

Zwischen Handarbeit und Hightech – Greenpeace im Wandel der Zeit

Marsina Noll, Robert Panten / 2015 / 37 Min.

Die Umweltschutzorganisation Greenpeace ist einer der globalen Akteure im Kampf gegen den Klimawandel. Die Filmemacher_innen
begleiten die Göttinger Ortsgruppe zu einer Protestaktion in der Lausitz mit mehreren tausend Teilnehmer_innen und zeigen, dass
die Klimaschutzaktionen von Greenpeace hoch professionell organisiert sind und auf massenmediale Aufmerksamkeit zielen. Zudem
blickt der Film auf die Anfänge von Greenpeace in Deutschland in den frühen 1980er Jahren zurück. Ein Aktivist der ersten Stunde
führt die Filmemacher_innen durch die Zentrale in Hamburg und berichtet von den Anfangstagen der Non-Profit-Organisation.

Screenings

  • Greenmotions Filmfestival, Freiburg, 2015
  • 9. Green Me Filmfestival, Berlin, 2016
  • 3. Nacht des Wissens, Göttingen, 2017

 

cva 2011-2013

Gegen Windmühlen

Wiebke Unger / 2013 / 20 Min.

Marina und George leben seit fünf Jahren zusammen in Göttingen. Sie haben sich in Prag kennengelernt und dort geheiratet. Mit ihrer Hochzeit änderte sich jedoch schlagartig alles für das Paar: George kann sich nicht hinreichend ausweisen und es gibt keinen Staat, der bereit ist, ihm einen Pass auszustellen. Vor den deutschen Behörden gilt seine Staatsangehörigkeit als ungeklärt. Da Marina die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt, schickte man ihn nach Deutschland, wo George heute geduldet lebt. Das heißt, er darf das Bundesland nicht verlassen, kann keine Arbeitsstelle annehmen und muss sich alle sechs Monate bei der Ausländerbehörde melden. Die Geschichte des Paares demonstriert die große Bedeutung des Passes, dieses Stückchens Papier, das einen Menschen zum offiziellen „Staatsbürger“ einer Nation macht. Der Entzug oder der Verlust der „Staatsangehörigkeit“, wie im Falle von George, ist dabei gleichbedeutend mit dem Ausschluss von grundlegenden Freiheiten wie dem Recht auf Freizügigkeit oder dem Recht auf freie Arbeitsplatzwahl. Als Staatenloser ist man nicht existent. Doch Marina und George kämpfen seit Jahren in Göttingen darum, wahrgenommen zu werden. Mehr

Screenings

  • 2. Marburg International Ethnographic Film Festival 2013

Mahatma-Gandhi-Haus

Wo wir Hausherr sind

Josephine Macfoy / 2013 / 14 Min.

In den 1950er-Jahren stieg die Zahl ausländischer Studierender an der Göttinger Universität erstmals rapide an. Waren sie anfangs in vielen Bereichen auf sich allein gestellt, so steht ihnen heute ein breites Betreuungsangebot zur Verfügung. Zwischen diesen Extremen liegt eine Zeit der Diskussionen, der Reibungen und der Entwicklungen. Die Afrikanisch-Asiatische Studienförderung e.V. (AASF) hat diese Zeit in Göttingen mitgestaltet. Ab Ende der 50er-Jahre bot sie Beratung, die allen Studierenden offenstand. Im Jahr 1969 eröffnete der Verein das integrative und studentisch verwaltete Mahatma-Gandhi-Wohnheim. Darüber hinaus organisierte er Rückkehr-Seminare und brachte Schriften zu entwicklungspolitischen Themen heraus. Über Jahrzehnte war der Verein ein wichtiger Akteur in der Göttinger Migrationslandschaft. Heute – fast 60 Jahre später – ist seine Rolle in Konkurrenz zu größeren Akteuren stark geschwunden. Die Förderung durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung lief 2009 aus. Mehr


Dem runden Leder hinterher?

Drei migrantische Fußballbiografien

Birgit Ehret / 2013 / 24 Min.

Die Mannschaft von Göttingen 05 besteht etwa zur Hälfte aus Spielern mit Migrationshintergrund. Das ist heute nichts Ungewöhnliches mehr. Nicht erst, seit sich der deutsche Fußball im Jahr 2005 mit der vollständigen Abschaffung der Ausländerbeschränkung in der 1. und 2. Bundesliga für Spieler aller Nationalitäten öffnete, prägen diese das Spielgeschehen maßgeblich. Entsprechend wird der Sport immer wieder als „Integrationsmotor schlechthin“ gefeiert. Dies wird jedoch dem Facettenreichtum des Begrifspaares Fußball und Migration nicht gerecht.
Der Oberligist Göttingen 05 ist ein Schnittpunkt migrantischer Lebenslinien. Dies zeigen die Biografien der aktuellen und ehemaligen Spieler Özkan Beyazit, Daniel dos Santos und Tibor Kesztyüs. Während Beyazit als Sohn kurdisch-türkischer Gastarbeiter im Göttinger Umland aufwuchs und in vielen regionalen Vereinen spielte, kann dos Santos als (Fußball)Arbeitsmigrant bezeichnet werden. Über Portugal, Spanien und Dänemark kam der gebürtige Brasilianer mit spanischem Pass nach Göttingen. Kesztyüs hingegen floh in den 1950er-Jahren vor den Aufständen in Ungarn und wurde als ehemaliger Jugendnationalspieler unmittelbar nach seiner Ankunft im Grenzdurchgangslager Friedland von Göttinger Vereinsvertretern angeworben. Mehr


Mosaik der Erinnerung

Die Auswanderung als Gegenstand von Erinnerungspraktiken dreier Generationen

Franziska Weidle / 2013 / 17 Min.

Seit sie sieben Jahre alt ist, lebt Tülin Demirel – heute Vorsitzende des Integrationsrats – in Göttingen. 1976 folgte ihre Familie dem Vater, der aufgrund der schlechten Arbeitssituation in der Türkei bereits 1972 nach Deutschland migriert war. Dieses familienbiografische Ereignis bildet die Folie für einen generationsübergreifenden Dialog der vergangenen und gelebten Erinnerung an die Erfahrung des Auswanderns. Izmir und Anatolien sind darin wichtige Bezugspunkte. Tülins Eltern verbringen jährlich oft bis zu sechs Monate in ihrer alten Heimat. Für Tülins Kinder hingegen ist die Türkei eher ein Urlaubsort. Tülin selbst erinnert sich vor allem an die Hoffnungen, die sie mit dem „Paradies Deutschland“ verknüpfte, und die schnell der Ernüchterung wichen: Die erste Wohnung der Demirels in Göttingen besaß nicht mal eine eigene Toilette. Erst langsam verbesserte sich die Wohnsituation und mit ihr auch die Erinnerung Tülins an diese Zeit. Wie sich diese intergenerationellen Wahrnehmungen miteinander verbinden, illustriert besonders der Kleingarten der Familie. 1986 pachtete der Vater eine Parzelle, auf der der gelernte Maurermeister einen ganz persönlichen Rückzugsort schuf. Die halb offen gebaute Laube ist mit türkischen Kacheln verziert, die roten Herzen an den Wänden sind dem türkischen Lieblingsfußballverein der Familie gewidmet. Mehr


Die besten Köpfe für Göttingen

Malte von der Brelie / 2013 / 22 Min.

„Stadt, die Wissen schafft“ – Göttingen versteht sich als Universitätsstadt. Seit ihrer Gründung vor 276 Jahren ist die Universität einer der zentralen Migrationsmagneten. Doch die Bedingungen und Diskurse, die die Mobilität internationaler Studierender und Wissenschaftler_innen beeinflussen, haben sich stark verändert.
Die „Internationalisierung“ der Universität steht derzeit ganz oben auf ihrer Agenda. So konkurrieren die Universitäten weltweit auf dem internationalen Job-Markt für Hochqualifizierte um „exzellente“ Wissenschaftler_innen. Um gezielt anwerben zu können, werden Netzwerke und Kooperationen mit Ländern wie Indien und China geschlossen. Umfassende Serviceleistungen sollen den Hochqualifizierten die Einreise und Orientierung in Göttingen erleichtern. Als wirtschaftliche Ressource, als Humankapital verstanden, wird hier förmlich der rote Teppich ausgerollt, während beispielsweise Akademiker_innen, die als Flüchtlinge kommen, ihre Qualifikationen nur selten nutzen dürfen.
Doch schon internationalen Studierenden wird diese Unterstützung oft nicht mehr zuteil: Sie sind weitestgehend auf sich gestellt. Für ihre Immatrikulation und damit die Erteilung einer „Aufenthaltserlaubnis zu Studienzwecken“  müssen sie schwierige deutsche Sprachprüfungen ablegen. Enorme finanzielle Belastungen, hohe Durchfallquoten und die Angst, ins Heimatland zurückkehren zu müssen, sind nur einige der Folgen. Mehr


cva 2009-2011

Vom Vorlesen zum Selbstlesen

Die Samstagsvorleser

Daniel Catinean und Antonia Hristova / 2011 / 15 Min.

Jeden Samstag können Kinder in die Göttinger Stadtbibliothek kommen, um sich Bücher vorlesen zu lassen. Die ehrenamtlich tätigen Vorleserinnen und Vorleser verfolgen dabei ganz unterschiedliche Konzepte, um die zukünftigen Leser_innen mit Literatur vertraut zu machen. Das Angebot wird rege genutzt und ist für viele Kinder und deren Eltern vertraute Gewohnheit zum Wochenausklang geworden. Der Film begleitet ausgewählte Protagonisten und vermittelt dabei auch eine Ahnung, welchen Stellenwert das (Vor)Lesen für die Kinder, vor allem aber für deren Eltern hat.


Jüdische Samstäglichkeiten

Karina Klimenko, Charlotte Struck und Ana Maria Troncoso / 2011 / 14 Min.

Um die Vielfältigkeit des Jüdisch-Seins geht es in diesem kurzen Film. Ein Samstag in Göttingen. Die Straßen und Plätze sind mit Menschen gefüllt – sie essen, kaufen ein, plaudern. Auch Till und Viktor leben in der Stadt – zwei Juden, der eine konvertiert, der andere vor Jahren schon aus St. Petersburg emigriert. In der jüdischen Kultur gilt der Samstag, der Sabbat, als Tag der Ruhe, als bewusste Abkehr von hektischer Betriebsamkeit. Während Till das Göttinger Zentrum bewusst meidet, es ihn in den Wald zieht und in die Synagoge, fühlt sich Viktor gerade dort am wohlsten, wo der Samstag voller und lauter kaum sein könnte: inmitten der Göttinger Innenstadt.

Screenings


Mit Pferden fürs Leben lernen

Kinderreiten in Deiderode

Daniel Catinean, Karina Klimenko und Ana María Troncoso Salazar

Der Pferdehof in Deiderode, nahe Friedland im südlichen Niedersachsen gelegen, ist ein Ort, an dem Kinder ohne ihre Eltern viel Zeit mit Pferden verbringen können. Für die Hofbesitzerin Judith Mücke und ihre Tochter, die einen alten Fachwerkhof mit Island-Ponys in das „Reiterparadies Deiderode“ verwandelt haben, steht allerdings nicht das Erlernen klassischer Reitkenntnisse im Vordergrund. Ihnen geht es um mehr…


Natürlich reiten – Western Reiten

Antonia Hristova, Sara Özbakay und Charlotte Struck

In Billingshausen nahe Göttingen betreiben Ramona Westphal und Oliver Pabst eine Pferde-Ranch. In unterschiedlichen Kursen können Interessierte hier Westernreiten erlernen. Das Angebot der Reitkurse ist in einen landwirtschaftlichen Familienbetrieb eingebunden, zu der auch eine Rinderhaltung und die eigene Tierfutterproduktion gehören…


cva 2006-2008

 

Zukunftsmusik

Die HipHop-Gruppe More Money Mafia aus Kassel

Luise von Hegel, Sandra Kinne und Barbara Neumann / 2008 / 16 Min.

Seit Jahren schon treffen sich Ricardo, Eric und Maurice in ihrem selbstgebauten Tonstudio, um HipHop zu machen. Trotz differenter Vorstellungen darüber, ob ihre Musik Hobby oder Profession ist, funktioniert die Gruppe. Vor allem ihre langjährige Freundschaft ist dabei das verbindende Element, eine Freundschaft, die selbst die unterschiedlichen Zukunftsvorstellungen der drei einzuebnen scheint. Bis zu jenem Tag…


Schnittpunkt World of Warcraft

Ein künstlicher Dialog

Franziska Bautzer und Evelyn Jaurisch / 2008 / 16 Min.

Das Online-Fantasyrollenspiel World of Warcraft fasziniert Millionen von meist jungen Menschen weltweit. Damit ist es unweigerlich ins Fadenkreuz derer gerückt, die sich mit der Suchtgefährdung jugendlicher Computerspieler auseinander setzen. Der Film verwebt die Erfahrungen eines aktiven WoW-Spielers mit denen eines Ex-Spielers zu einem künstlichen Dialog und wirft damit ein Licht auf die Faszination und Verlockungen des Spiels.


«Wir sind anders»

Identitäten einer studentischen Verbindung

Vujdan El Kathib, Lars Jakob, Imke Seidel und Bastian Thüne / 2008 / 19 Min.

Studentische Verbindung pic01Auf den ersten Blick scheint die akademische Turnverbindung Gothia Allemania ungewöhnlich unspektakulär. Weder schlagen ihre Mitglieder Kneipen, noch tragen sie Farben. Sie nimmt Frauen in ihre Reihen auf und scheint sich allein schon dadurch den gängigen Klischees studentischer Verbindungen zu entziehen. Und trotzdem sind sie mehr als nur eine Wohngemeinschaft. Wie also lebt es sich im Spannungsfeld zwischen traditionellen Ansprüchen und Gegenwart, Individualität und Gemeinschaft?


More than music

Sjoukje Dabisch, Sabine Kaiser und Claudia Oltmanns / 2008 / 18 Min.

Hardcore pic01Hardcore – bloß lautes, stumpfes Geschrammel ohne Sinn und Verstand? Das Credo der in diesem Film zu Wort kommenden Mitglieder der Szene geht darüber weit hinaus: do it yourself ist für sie das leitende Konzept. Es umfasst eigenverantwortliches Leben und Selbständigkeit, ermuntert dazu, Dinge einfach auszuprobieren: Musik machen, ein Label gründen, Konzerte organisieren oder einen eigenen Plattenladen eröffnen. Und keine Ausbildung oder Jury entscheidet, ob man mitmachen darf!


«Wie ist das mit der Zeit»

Zeitdisziplinierung in der Grundschule

Cornelius Hantscher, Christina Heise und Markus Stadermann / 2008 / 24 Min.

Zeitdisziplinierung Schule pic01Der Film zeigt, wie Schulkinder einer ersten und einer vierten Klasse direkt durch Unterrichtsinhalte, aber auch subtiler durch Rituale, Lieder und die Unterscheidung von Pausen- und Unterrichtszeit, nicht nur die Uhr, sondern auch zeitliche Werte wie Pünktlichkeit oder den Zusammenhang von Zeit und Leistung erlernen. Dabei lässt der Film die Lehrerinnen, vor allem aber die Kinder zu Wort kommen.


Kleppenkämpfe

Anna-Maria Brinkop, Anke Heidenreich und Ann-Catherine Stein / 2008 / 30 Min.

Kleppenkämpfe pic01„Altstadt hat die Kleppe, Neustadt liegt im Drecke“ – So tönte es bis in die 1950er Jahre hinein alljährlich zwei Wochen vor Ostern durch die Gassen der Sollinger Kleinstadt Uslar. Dem voraus gegangen war eine heftige Prügelei zwischen den Jungen der rivalisierenden Alt- und Neustadt, die sich in den frühen Morgenstunden um den ersten Platz an der Rathaus-Türklinke, der sog. Kleppe, schlugen. Heute ist aus dem Kampf ein harmloser Staffellauf geworden. Zwar sind auch die Jungs von einst mittlerweile in die Jahre gekommen, doch im Kampf um die Kleppe haben sie sich noch längst nicht geschlagen gegeben. Mehr


Points of view

Matthias Hitzler, Elke König und Manuel Schmidt / 2008 / 22 Min.

Points of view pic01In dem Berliner Verein KanalB versuchen Menschen aus dem linken politischen Spektrum, den Massenmedien einen alternativen Blick auf gesellschafts-politische Themen entgegenzusetzen. Dafür arbeiten die VideoaktivistInnen neben ihrer Lohnarbeit an Dokumentarfilmen, Internetseiten und an der Herstellung einer eigenen Öffentlichkeit.


cva 2004-2006

 

Früh übt sich…

Esther Heckmann und Dajana Zehler / 2006 / 23 Min.

Die TheFrüh übt sich pic01orien der feinen Unterschiede sowie des kulturellen Kapitals des französischen Soziologen Pierre Bourdieu bilden den Ausgangspunkt dieses Films. Der Film geht am Beispiel der „Musikalischen Früherziehung” der Frage nach, wie Lebensstil und Wertvorstellungen der Eltern auf Kinder übertragen werden.


Bleierne Zeit

Jörg Sanders und Jelana Vajen / 2006 / 18 Min.

Bleierne Zeiten pic01In den Wirren des Bürgerkriegs migriert die Familie Saado im Jahr 1985 aus dem Libanon und lebt seither in Deutschland. 2005 wird der Vater abgeschoben, den restlichen Familienmitgliedern droht nun das gleiche Schicksal. Für einen kurzen Moment taucht der Film ein in den Alltag von drei der sieben Kinder. Staatsverordnetes Nichtstun aufgrund der fehlenden Arbeitserlaubnis und ihre stets präsente Angst vor der Abschiebung prägen ihr Leben im Status der Duldung. Nicht nur in der Hitze der Sommertage durchleben sie eine Bleierne Zeit.


Agenten für ein «schwieriges Klientel»

Straßensozialarbeit in Göttingen

Von Lisa Frebel, Sabine Helms und Felix Pfeiffer / 2006 / 18 Min.

Sozialarbeit in Göttingen pic01Der Film „Agenten für ein schwieriges Klientel“ gibt Einblicke in den Arbeitsalltag zweier Göttinger Sozialarbeiter. Tag für Tag kümmern sie sich um wohnungslose, bedürftige, sozial schwache oder süchtige Menschen. So sind sie etwa Vermittler zwischen Klienten und Behörden und darüber hinaus wichtige persönliche Ansprechpartner für die Betroffenen.


Paintball Zone: Ready to play?

Martin Giesler und Nora Ludl / 2006 / 18 Min.

Paintball Zone pic01Thema: Das in Deutschland nicht offiziell als Sportart anerkannte Paintball. Als Kernfrage geht der Film dabei der Problematik des Kriegsspielvorwurfs nach, die regelmäßig an die um gesellschaftliche Akzeptanz bemühten Protagonisten herangetragen wird. Der Zuschauer begleitet die Protagonisten und landet schließlich mit ihnen auf dem Spielfeld – Showdown!


Zweck: Gemeinschaft

Turan Lackschewitz, Ute Neumann und Anne Wessner / 2006 / 19 Min.

Zweck Gemeinschaft pic01In der ”Lebens(t)raum Gemeinschaft Jahnishausen” versuchen 35 Menschen verschiedener Generationen, ihre Vorstellungen von einer alternativen Lebensweise zu realisieren. Inwieweit identifizieren sich die einzelnen Mitglieder mit der Gemeinschaft? Wie leben sie ihre Individualität?


«Und trotzdem irgendwie anders!»

Deutsch-afrikanische Geschichten

Christian Köhler, Robin Krempkow und Arnika Peselmann / 2006 / 23 Min.

Und trotzdem iwie anders pic01Hawa und Johanna sind zwei junge Frauen, die tagsüber studieren, abends kellnern und am Wochenende für ihre Freunde kochen – ein normales Studentenleben in Göttingen und trotzdem irgendwie anders: Die beiden sind Deutschafrikanerinnen. Anhand von Alltagsgeschichten will der Film das Lebensgefühl der jungen Frauen vermitteln und zeigen, dass kulturelle Hybridität hier nicht mit innerer Zerrissenheit und Identitätsdilemma gleichzusetzen ist, sondern als Bereicherung empfunden wird.


Glitterhouse

Neele Behler / 2006 / 25 Min.

Glitterhouse pic01Beverungen an der Weser, 7000 Einwohner. Unten fließt der Fluss, links und rechts Industrieanlagen. Dazwischen eine kleine Villa, in der es rockt. Das Indie-Label Glitterhouse Records verkauft von der westfälischen Provinz aus Tonträger mit vor allem amerikanischer und skandinavischer Musik. Die Gründer dieses Labels nennen diesen Ort ihre Heimat, die, die aus beruflichen Gründen hierher gekommen sind, haben eine Hassliebe zu einer Stadt entwickelt, deren kleinstädtisches Milieu ihnen fremd bleibt. Im „Glitterhouse” verschwimmen die Grenzen zwischen Freizeit und Arbeit, zwischen Freunden und Kollegen, vor allem wenn einmal im Jahr das Orange Blossom Special Festival stattfindet und der Garten und das Haus zum Treffpunkt für internationale Musiker und Fans des Labels wird…


cva 2002-2004

 

Alltag raus, Capoeira rein

Janina Krause, Kathrin Horstmann und Markus Böck / 2004

Capoeira pic01Capoeira ist eine vor etwa 300 Jahren im Brasilien der portugiesischen Kolonialherrschaft von Sklaven entwickelte und als Tanz getarnte Selbstverteidigungstechnik. Welche Faszination von ihrer Bewegung, von Gesang und Musik ausgehen, danach fragt der Film ebenso wie nach der Bedeutung der Capoeira im Alltag der Protagonisten.


Sinnbilder

Sina Harthaus und Carolin Kraft / 2004

Sinnbilder pic01Der Film „Sinnbilder” öffnet über die Haut als Ort von Tatoos oder Piercings den Blick in das Innenleben der Protagonisten dieses Films. Als Betreiber eines Göttinger Tatoo-Shops hat für sie Körpermodifikation eine tiefliegende Bedeutung und ist weit mehr als ein Modetrend. Ihre individuelle Körperwahrnehmung und -veränderung wird dabei konfrontiert mit Vorurteilen, die Tatoos und Piercings nach wie vor in unserer Gesellschaft anhaften.


«Wir müssen nicht gewinnen»

Markus Böck, Carsten Klein und Andreas Meissner / 2004

Wir müssen nicht gewinnen pic01In Gelliehausen, einem Dorf unweit von Göttingen, findet seit einigen Jahren neben traditionellen Festen des Schützenvereins und der Freiwilligen Feuerwehr ein Kickerturnier statt. Organisiert von den Jugendlichen und jungen Erwachsenen des Dorfes, hat sich hier ein Ereignis etabliert, bei dem die Herstellung und Aufrechterhaltung sozialer Bindungen mittlerweile einen mindestens ebenso hohen Stellewert eingenommen hat, wie der Spaß am Spiel. Der Film „Wir müssen nicht gewinnen” richtet seinen Blick vor und hinter die Kulissen des Turniers und zeigt Dorfgemeinschaft wie Akteure zwischen Tischfussball und „junger” Tradition.


Baden gehen

Ein Heimatfilm

Sven Buschmann und Sebastian Weist / 2004

Baden gehen pic01Pittoreske Landschafts- und Kleinstadtimpressionen, wie sie lange Zeit das Verständnis des Begriffs Heimat prägten, werden in diesem Film den Lebenswelten von Jugendlichen aus der badischen Region um den Ort Stauffen zur Seite gestellt. Dass dies kein Gegensatz sein muß, entspricht dabei ganz der Sicht der Protagonisten. Ihrem Heimatbegriff spürt der Film nach, befragt sie nach der Bindung zu dem Ort, der für sie soziale Geborgenheit und geographischer Identifikation bedeutet.


Setkaní

Begrenzte Kontakte

Jeanette Prochnow und Sven Buschmann / 2004

Kontakte pic01Seit einigen Jahren bemühen sich die Grundschulen in Hartau und Hrádek darum, den Kontakt zwischen Menschen auf beiden Seiten der tschechisch-deutschen Grenze zu fördern. Entstanden ist ein Projekt, das die Kinder beider Schulen trotz oder gerade wegen bestehender Sprachbarrieren zusammenzuführen versucht. Der Film porträtiert dieses Projekt, befragt Kinder wie deren Eltern und Lehrer, die sich dem hohen Ziel verschrieben haben, nationale Grenzen zu überwinden.


«Du kommst nicht vorbei» 

Fans im Bann des Ringes

Diana Enders und Anna Seegers-Krückeberg / 2004

Du kommst nicht vorbei pic01In den 1950er Jahren erschien Tolkiens Fantasy-Epos „Herr der Ringe” und erlangte Weltruhm. Die auf dieser Buchvorlage basierende Filmtrilogie des Regisseurs Peter Jackson löste in der jüngsten Vergangenheit einen erneuten Boom aus, so dass eine „2. Fangeneration” entstand, die sich massenhaft auf Merchandisingprodukte stürzt und von einer „HdR-Manie” richtiggehend ergriffen scheint. An diesen Umstand knüpft der Film seine Fragen: Sind die neuen Fans pauschal als Nicht-Leser und Merchandise-Opfer zu bezeichnen? Und was ist mit den alten Fans? Haben Medienrummel und Starkult für sie den ureigenen Zauber von Mittelerde vielleicht schon zerstört?


«Wotan mit uns!»

Die Externsteine zwischen Freizeit, Magie und Wissenschaft

Jennifer Kunstreich, Stefanie D. Kuschill und Anissa Henze / 2004

Externsteine pic01Die Externsteine: Germanisch, Heidnisch, Christlich, Energetisch, Touristisch. Eine Gesteinsformation als Projektionsfläche für unterschiedliche Weltanschauungen. Hexen und Schamanen feiern hier ihre Rituale, Menschen erinnern sich durch die energetische Kraft der Steine an frühere Leben. Fünf mal fällt der Projektorstrahl auf dieselben Steine. Fünf mal erscheint ein ganz anderes Bild.


cva 1999-2002

 

Diesseits von Afrika

Claas Isensee und Senta Pineau / 2002

Hinter dem Titel „Diesseits von Afrika” stehen zwei Reisen zwischen den Welten. Es sind dies die Reisen eines Deutschen nach Afrika, um dort nach dem Besuch der Kolonialschule in Witzenhausen eine Farm zu betreiben und die eines Afrikaners nach Deutschland, um hier – in den ehemaligen Gebäuden der Kolonialschule – ein Landwirtschaftsdiplom zu erwerben. Einen Steinwurf weit begleitet der Film zwei Menschen in ihrem Alltag: Hanns Bagdahn, 91 Jahre, und Martial Bell, 28 Jahre, die Land und Leute verlassen haben, um sich auf die Fremde der Übersee einzulassen. Zwischen Rückblick in die Vergangenheit und Bestandsaufnahme der Gegenwart wird die Frage nach dem Begriff Heimat aufgeworfen.


Einfach nicht die Geduld verlieren

Christoph Dreßler und Tomoko Soga / 2002

Das Ausbildungsrestaurant „Arbeit und Leben” in Göttingen. In diesem Restaurant werden Arbeitslose, die bereits eine Ausbildung haben, auf die Berufe Koch/Köchin bzw. Restaurantfachkraft umgeschult. Die Umschülerinnen und Umschüler mit oft schwierigen sozialen Hintergründen werden hier besonders intensiv betreut. Die Abschlüsse sind größtenteils sehr gut, die Vermittlungsquote nach der Ausbildung liegt bei 100%. Der Film zeigt einen Tag im Restaurant, von der morgendlichen Besprechung bis zum abschließenden gemeinsamen Mittagessen. Interviews mit dem Leiter der Einrichtung, den Ausbildern sowie zwei Auszubildenden beschreiben das Konzept der Einrichtung, erläutern das Gezeigte und bringen Besonderheiten gegenüber einer „normalen” Ausbildung auf den Punkt.


Gesponnene Geschichte

Annika Damme und Lena Loos / 2002

Es geht darin um die Historische Spinnerei Gartetal, die von einem Förderverein instand gesetzt wurde, um als lebendiges Kulturdenkmal Zeugnis über historische Arbeitswelten abzulegen. Das Filmteam begleitete eine Besuchergruppe bei einer Führung durch die Spinnerei und beobachtete deren Reaktionen auf die Objektüberreste früherer Arbeitsrealität. Seine Spannung bezieht der Film aus der Konfrontation dieser Führung mit den Erinnerungen eines ehemaligen Arbeiters an den Arbeitsalltag in der Spinnerei. Entstanden ist ein Film, in dem deutlich wird, wie sehr historische Realität und die Vermittlung von Geschichte auseinander fallen und im Museum wohl auch nie eins werden können.


Good Vibrations

Annemike Meyer und Vanessa Scholl / 2002

„Good Vibrations”, ebenso wie der Name eines Frauenerotikladens, lautet der Titel des Films von Annemike Meyer und Vanessa Scholl. Die Namensgleichheit ist kein Zufall. Es geht im Film um einen Erotikshop, der sich ganz bewusst von den herkömmlichen Sexshops abhebt. Er ist hell und freundlich, die Atmosphäre ist einladend und ähnelt eher einer „erotischen Boutique”. Dieses Konzept soll Frauen Mut machen, ihren erotischen Wünschen Ausdruck zu verleihen und abseits des Rotlichtmilieus entspannt Erotikartikel einzukaufen. Die Autorinnen haben den Alltag im Laden mit der Kamera begleitet und sind der Frage nachgegangen, ob und wie sich die sexuelle Identität der Frauen in den letzten Jahrzehnten verändert hat.


Ich ess‘ Blumen

Eva Knopf und Janna Lau / 2002

„Ich ess‘ Blumen” von Eva Knopf und Janna Lau und handelt von Veganismus und Punk-Rock. Die Autorinnen gehen darin der Frage nach, wie Veganismus und die damit einhergehende Philosophie konkret gelebt wird und was Punk-Rock damit zu tun hat. Die drei Hauptprotagonisten lassen uns in dem Film an ihrem Alltag teilnehmen und zeigen, dass eine vegane Lebensweise immer vor ihrem gesellschaftlichen und kulturellen Kontext und den daraus resultierenden politischen Überzeugungen gesehen werden muss.


Wa(h)re Land-Wirtschaft

Kerstin Ehlert, Sandra Eckardt und Larissa Kliouchkina / 2002

„Der Prickings-Hof: Einmalig in Europa! Kommen – Sehen – Staunen – Weitersagen!” So heißt es in der Postwurfsendung, mit der die Betreiber von „Europas größtem Bauernhof” die Besucher anziehen wollen. Täglich bringen bis zu dreißig Busse Scharen von Schaulustigen aus der ganzen Republik auf den Hof im Münsterland. Zwar spüren sie wenig von einem „Bauernhof in Natur”, wie ihn der Manager des Hofes zu vermitteln glaubt. Dafür reicht das Angebot aber von „bäuerlichen Riesenmahlzeiten” über „Museum und Tierschau” bis hin zu „Tanztee” und „Tombola”. Diese absurde Mischung lässt keine eindeutige Bestimmung zu: landwirtschaftlicher Betrieb oder Erlebnispark? Im Film wird die geschickte Verknüpfung von Stereotypen des Landlebens mit raffiniertem Verkaufsmarketing zu einem Erlebnis, das die vom Filmteam begleitete Reisegruppe aus Duderstadt und die Rezipienten des Films gleichermaßen amüsiert.


Schlossherr sein dagegen sehr

Martina Kleinert / 2002

Vor dreißig Jahren kam Paul Wiest ins oberfränkische Creußen und zog im 700 Jahre alten Schloss Bühl ein. Er wollte die damalige Mälzerei wieder in ein idyllisches Märchenschloss verwandeln. Überreste dieses Traumes sind noch sichtbar: Brunnen und Statuen in einem verwilderten Schlosspark, den sich Ziegen, Gänse und Hühner mit weißem Damwild teilen. Heute dient die gesamte Anlage – im Freien und auf sieben Stockwerken – Paul Wiest als Antiquitäten- und Trödellager. Als Händler ist er in der näheren und weiteren Umgebung bekannt. Wie kommt eine historische, „ordentliche” Kleinstadt mit einer solchen „Attraktion” zurecht? Über mehrere Monate begleitet der Film Paul Wiest in seinem Schloss und bei seinen Geschäften, läßt ihn und seine Bekannten ebenso zu Wort kommen wie den Bürgermeister als Stimme der Stadt.


cva 1996-1999

 

Das kann auch ganz anders sein

Torsten Näser und Esther Stephan / 1999

In der Kommune Niederkaufungen, nahe Kassel, leben an die 70 Menschen ihren Traum einer anderen Welt: Sie wohnen und arbeiten zusammen, wirtschaften in und aus einem Topf, tragen Verantwortung füreinander, entscheiden alles gemeinsam und wollen so unserer Gesellschaft trotzen. Auch mit der traditionellen Kleinfamilie und deren Strukturen können die KommunardInnen nur wenig anfangen. Der Film „Das kann auch ganz anders sein” von Esther Stephan und Torsten Näser fragt, welche Alternativen die Kommune der typischen Familie entgegenzusetzen hat.