neuerscheinungen

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kulturen_2_2016Torsten Näser, Frauke Paech (Hg.): Kulturen 2 (2016)

Film und audio-visuelle Anthropologie

Der Band 2 (2016) der kulturen versammelt ausgewählte Beiträge, die anknüpfend an die dgv-Tagung „Inventur und Perspektive“ der „Kommission Film und audio-visuelle Anthropologie“ entstanden sind. Wie die Tagung, die der Neupositionierung und Umbenennung der Kommission gewidmet war, versucht auch der Band vor dem Hintergrund der Geschichte und Leistungen der „Kommission für den volkskundlichen Film“, so der ehemalige Name, eine zukünftige Forschung mit sowie über audio-visuelle(n) Medien in Fragmenten zu skizzieren. Mit Beiträgen von: Frauke Paech, Michael Westrich, Torsten Näser, Franziska Weidle, Michael Geuenich, Britta Lesniak, Katrin Bauer und Franziska Graf. Bestellen


cover_movements_frontalSabine Hess, Torsten Näser (Hg.): Movements of Migration

Neue Positionen im Feld von Stadt, Migration und Repräsentation

Movements of Migration präsentiert alternative Ansätze zur Musealisierungvon Migration. Das ethnografisch-künstlerische
Forschungs- und Ausstellungsprojekt arbeitete in Göttingen daran, die wenig beachteten Realitäten migrantischen
Lebens in die städtische Öffentlichkeit zu bringen. Dieser Band stellt den Ausstellungsparcours als partizipativ entwickelte Intervention aus Forschung, Kunst und Aktivismus vor. Darüber hinaus führen die Beiträge in aktuelle Perspektiven der transnationalen Stadtforschung und kritischen Migrationsforschung
ein. Damit setzt Movements of Migration neue Impulse für die Debatte um Stadt, Migration und Repräsentation. Mehr


Film und TextTorsten Näser: Film und Text

Ethnografische Wissensformate im Diskursvergleich

Wenn in der Kulturanthropologie von ethnografischen Wissensformaten gesprochen wird, ist vor allem der Text gemeint. Aber auch die Potentiale des Films werden seit langem vielfältig diskutiert, selten allerdings, ohne dabei auf sein Schattendasein im Vergleich zu dem in der Wissenschaft übermächtigen Text hinzuweisen. Dieser Statuslage geht die Studie nach: Anstatt sie aber ontologisch zu ergründen, fokussiert sie die sprachförmigen Sinnordnungen von Film und Text und fragt danach, wie diese Diskurse mit den Ansprüchen einer Disziplin korrespondieren, deren Wissen vermittelt werden soll. Mehr


DokumentarfilmEdmund Ballhaus (Hg.): Dokumentarfilm

Schulen – Projekte – Konzepte

Was ist ein Dokumentarfilm? Vor allem aber: Wie verstehen Vertreter von Film und Kunsthochschulen und kulturwissenschaftlichen Instituten dieses Genre? Erstmals beziehen Lehrende und Absolventen aller dokumentarfilmlehrenden Schulen des deutschsprachigen Raumes in einer Publikation Position zu dieser Frage. Ergebnis ist eine Bestandsaufnahme der aktuellen Diskurse, die Studierenden einen Überblick sowie eine Orientierungshilfe bei der Wahl des Studienortes bietet. Die Beiträge des Bandes geben Einblick in die lebhaft und kontrovers geführten Diskussionen um konkurrierende und höchst differente Konzepte der Theorie und Praxis des Dokumentarfilms. Mehr


fotografie-und-film-im-archivIrene Ziehe, Ulrich Hägele (Hg.): Fotografie und Film im Archiv

Sammeln, Bewahren, Erforschen

In der digitalen Welt kommt den öffentlichen und privaten Archiven eine entscheidende Rolle für das Sammeln, Bewahren und Erforschen analoger und digitaler visueller Quellen zu. Konservatorische und quellenkritische Probleme stellen private wie öffentliche Institutionen vor enorme Herausforderungen. So sind nach wie vor technische und konservatorische Probleme nicht befriedigend geklärt. Entscheidende Fragen zum wissenschaftlich-methodischen Umgang stellen sich: Wie soll man mit visuellem Material verfahren, zu dem wenig oder gar keine Informationen vorhanden sind? Welche Fotografien und Filme sind überhaupt sammelnswert und lassen sich verbindliche Kriterien dafür festschreiben? Wie lassen sich visuelle Quellen erschließen? Mehr


Kleppenkämpfe

Anke Heidenreich: Kleppenkämpfe

Brauchtum im Solling zwischen Tradition und Innovation

Entstanden im Rahmen einer Forschungsarbeit zum gleichnamigen CVA-Abschlussfilm, der dem Band beigelegt ist

Mit einem Brauch, der vor allem seit 1957 massive Veränderungen erfahren hat, befasst sich diese Arbeit: die Spenneweih vom Rathaus in der Sollinger Kleinstadt Uslar. Als Kampf um die Kleppe diente er zunächst den ausschließlich männlichen Akteuren bis Mitte der 1950er Jahre als Initiationsritual, um sich im Laufe der Jahre zu einem friedlichen Staffellauf und 2008 erstmals zu einem ganztägigen Stadtfest zu wandeln. Nicht alle Akteure beurteilen diesen Wandel positiv… Mehr und Rezension


Hexe sein

Jennifer Kunstreich: «Zwischen den Welten zu wandern…» – HexeSein im 21. Jahrhundert

Entstehung und Selbstverständnis des „Neuen Hexentums“

Entstanden als Magisterarbeit und -film am Institut für KAEE der Uni Göttingen

Sie verehren die Natur als eine heilige Kraft, die ihnen verborgene Kenntnisse gewährt. Sie lehnen das mittelalterliche Klischee der Hexe als Schadenszauberin ab – eine Schreckgestalt christlicher Theologie – und sehen sich in der Tradition der weisen Kräuterkundigen. Sie sind moderne Frauen und Männer, die sich im 21. Jahrhundert als „Hexen“ bezeichnen. Welche Motive bewegen sie, zwischen den Welten zu wandeln? Antworten gibt Jennifer Kunstreich mit diesem Buch und einem Dokumentarfilm, der diesem Buch als DVD beiliegt. Mehr


visuelle-medien-und-forschungIrene Ziehe, Ulrich Hägele (Hg.): Visuelle Medien und Forschung

Über den wissenschaftlich-methodischen Umgang mit Fotografie und Film

Tagungsband der Kommissionen Fotografie und Film der dgv – Deutsche Gesellschaft für Volkskunde

Dem Thema „Visuelle Medien und Forschung. Über den wissenschaftlich-methodischen Umgang mit Fotografie und Film“ widmeten sich die Kommissionen Fotografie und Film der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde (dgv) vom 15. bis 16. Oktober 2010. Den thematischen Rahmen umschrieb das Verhältnis von Wissenschaft und visuellen Medien vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Für die Referate konnten interdisziplinäre Forscherinnen und Forscher aus Universität, Museum, Archiv und TV gewonnen werden, die sich mit den Medien Fotografie und Film in historischem und zeitgenössischem Kontext beschäftigen oder im Feld medial einschlägige Erfahrungen gesammelt haben. Mehr